Archive pour la Catégorie Lyrik

Dein Spiegelbild auf dem Meer

Posted in Lyrik on 3 juillet 2009 by Josef Bakou

Dein Spiegelbild auf dem Meer
Rutscht mir zwischen die Finger

Mein Mond
Dich will Ich …

(aus dem Französischen übersetzt)

Wäre ich der Wind !

Posted in Lyrik on 9 mai 2009 by Josef Bakou

Der Wind
In einem Sog gefangen
Beschwert sich nicht über den Schwindel.

Wäre ich der Wind !

(aus dem Französischen übersetzt)

Die Düne

Posted in Lyrik on 5 février 2009 by Josef Bakou

Das verletzte Tier

Die Düne

normalerweise schlummernd
wie eine satte Löwin
deren Fell
eine leichte Brise liebkost

läßt ein raues Brüllen hören
bis im Norden

der von ihrem brennenden Atem
gefüllt wird

(aus dem Französischen übersetzt)

wirft keine wieder weg

Posted in Lyrik on 4 février 2009 by Josef Bakou

fleurs_des_champs3

Von den Blumen der Felder
Dieser erwachte Frühling in seinem frischen grün duftend
Die Blumen, die sie pflücken werden
von den Ordermenningen, den Klatschmohn, den Nelkengewächs
von den Ginster und anderen Enzianen
blühen so zierlich in sonniger Stille
wirft keine wieder weg
Schön sind sie alle….

(nach einer freien Übersetzung von Julie la Sourire)

Sie ziehen vorbei

Posted in Lyrik on 1 janvier 2009 by Josef Bakou

Sie ziehen vorbei
Jovial
Eine Sonne auf dem Kopf
Oder sich schämend
Oder die Hände in den Taschen
Mit verschlossenem Gesicht
Oder in Eile
Oder abwesend
Den Kopf in großen grauen Wolken
Sie ziehen vorbei
Einen vollen Mond tragend
Oder nur einen halben
Oder ein Stück davon in den Händen haltend
Sie ziehen vorbei
In Schnee gekleidet

Sie ziehen vorbei

Die Tage …

Lebewohl 2008 !
Schönes neues Jahr !

Du fliehst vor dem Herbst

Posted in Lyrik on 29 février 2008 by Josef Bakou

Du fliehst vor dem Herbst

Zum Herbst
wirst Du wiederkehren.

im Garten meiner Träume

Posted in Lyrik avec des tags on 8 août 2007 by Josef Bakou

Als Ich
im Garten meiner Träume
die Blüte sich öffnen sah

wusste ich
der Winter ist endgültig
vorbei …

Schweigen

Posted in Lyrik avec des tags on 7 août 2007 by Josef Bakou

Schweigen
ist die Sprache
die Du und Ich
am besten
beherrschen.

Sie klatscht gegen die Stille…

den Strand entlang zu gehen

Posted in Lyrik avec des tags on 1 août 2007 by Josef Bakou

Ich hätte mir
in dieser Jahreszeit gewünscht
frei zu nehmen
den Strand entlang zu gehen
nicht zu denken

Die Muse aber
durch die Hitze dieses Sommers
unruhig geworden
Anderes befahl.

Hier bin ich also …

ihren vollen Lippen

Posted in Lyrik avec des tags on 1 juillet 2007 by Josef Bakou

Ich warne Dich:
Wenn Du noch länger weg bleibst
gehe ich mit der Demenz
ein Glas trinken.

Ob ich dann
ihren vollen Lippen
widerstehen werden kann …

Kennt jemand Nu ?

Posted in Lyrik avec des tags on 21 juin 2007 by Josef Bakou

Nu
Ich will Nu
Holt Nu her !
Was sagt er ?
Er sagt “Holt Nu her”
Nu ? Wer ist denn der ?
Nu, klingt eher wie ein Mädchenname
Ist hier jemand der Nu heißt ?
Kennt jemand Nu ?

Ich glaube, er fantasiert …

Keiner darf sie anrühren

Posted in Lyrik avec des tags on 10 juin 2007 by Josef Bakou

(An Sue und Gibran)

Meine Kinder sind nicht meine Kinder
Und mein Hund ist nicht mein Hund
Auch mein Haus ist nicht mein Haus
Nicht mal mein Hemd ist mir

Meine Muse aber ist meine

Keiner darf sie anrühren
Auch wenn nur mit dem Blick.

Sie begnügt sich damit

Posted in Lyrik avec des tags on 14 janvier 2007 by Josef Bakou

Zeichen der Zeit:
Die Zeit setzt keine Zeichen mehr
Weder gute noch schlechte

Sie begnügt sich damit
Schnell zu vergehen…

in schwerer Rüstung

Posted in Lyrik avec des tags on 26 octobre 2006 by Josef Bakou

Das Lachen eines Kindes
umhüllt dich erfrischend
wie der leichte Schatten
eines Baumes.

Das Lachen eines Menschen
der nie Kind ist
kommt auf dich zu
in schwerer Rüstung
und unsicherem Schritt.

(freie Übersetzung aus dem Französischen)

Sie tritt ihre lange Reise an

Posted in Lyrik avec des tags on 13 octobre 2006 by Josef Bakou

Ihre Stimme ist
etwas heiser geworden
in letzter Zeit.

Am Dienstag
werden wir uns feierlich
Lebewohl sagen,
die Sonne und ich.

Sie tritt ihre lange Reise an
und kommt im März zurück.

Sie wird verjüngt heimkehren
während ich alternd
warten werde…

(übersetzt aus dem Französischen)

Der Sommer schleppt die Füße nach

Posted in Lyrik avec des tags on 13 octobre 2006 by Josef Bakou

Der Sommer schleppt die Füße nach

und ich den Traum
von deiner brennenden Haut.

(übersetzt aus dem Französischen)

Ich werde scherzen

Posted in Lyrik avec des tags on 13 octobre 2006 by Josef Bakou

Ich werde den dunklen Gassen die Stirn bieten
ich werde mit den anderen langsam gehen
ich werde mich räuspern, um mich zu ermutigen
ich werde über die Stille laut lachen
ich werde mit den Engeln mit den müden Augen albern
ich werde mich über die Sonne, die nicht mehr aufgeht, amüsieren
ich werde mich über die stumme Uhr lustig machen
ich werde scherzen
ich werde Geschichten erzählen
aus der Zeit, in der es für mich notwendig war, zu zählen
denn ich weiß
ich brauche nur die Hand auszustrecken
und Du wirst da sein,
ewig…

(übersetzt aus dem Französischen)

An diesem blassen Tag

Posted in Lyrik avec des tags on 13 octobre 2006 by Josef Bakou

Unter aller Musik
allen Symphonien
allen Chören

Wird es
an diesem ernsten Tag
an diesem blassen Tag
an deinem Bett
nur das Schluchzen der Wüste geben.

Ich bin die Wüste.

(übersetzt aus dem Französischen)